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Christoph Nathe


Christoph Nathe, einer der hervorragendsten Maler der Oberlausitz, wurde am 3. Januar 1753 in Nieder-Bielau (heute poln.: Bielawa Dolna) bei Penzig (heute poln.: Pieńsk) geboren. Die Eltern von Christoph, einfache Bauern, als sie sahen, dass er ein besonders talentiertes Kind ist, beschlossen, ihn zum Pastor ausbilden zu lassen. Deswegen besuchte er das Görlitzer Gymnasium, an dem der Abschluss einen Zugang zum weiteren theologischen Studium sichern sollte. Den jungen Christoph faszinierte jedoch Zeichnen. In seiner freien Zeit saß er oft am Ufer der Lausitzer Neiße und zeichnete die Landschaft und die umgebende Natur. Er übte auch die Kupferstichkunst. Nach dem Abschluss an der Schule in Görlitz fuhr er, statt das theologische Studium anzufangen, nach Leipzig, um dort an der Akademie die Geheimnisse der Malerei zu vertiefen. In Leipzig lernte er unter der Leitung des Schulleiters Adam Oeser, des Lehrers u.a. von J.W. Goethe sowie des bekannten Forschers der klassischen Kunst Winckelmann. Während des Studiums musste er, um Existenzmittel zu gewinnen, seine Zeichnungen verkaufen und als Kupferstecher arbeiten.


In Leipzig lernte Nathe Adolf Traugott von Gersdorf, Mitgründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften kennen, der später zu seinem Mäzenen und engem Freund wurde. Der Zeichner besuchte oft den adeligen Wissenschaftler in seiner Residenz in Meffersdorf (heute poln.: Unięcice) bei Wiegandsthal (heute poln.: Pobiedna). Von da aus brach er zu Malerwanderungen ins Iser- und Riesengebirge auf und versuchte, in seinen Bildern die Schönheit und den Charakter der Gebirgslandschaft wiederzugeben. Dank dem Aristokraten aus Meffersdorf lernte Christoph Nathe einen anderen hervorragenden Aktivisten der Oberlasitzischen Gesellschaft der Wissenschaften Karl Andreas von Meyer zu Knonow kennen.

1795 heiratete die Nichte von Karl Andreas, Caroline von Meyer-Knonow. Leider verstarb seine Frau mit Kind nach drei Ehejahren. Niedergeschlagen nach dem Verlust der ihm nahe stehenden Personen kündigte er 1798 den Posten als Direktor der Görlitzer Zeichnenschule, die er vom Magistrat 1787 erhielt und zog ins Landgut von Gersdorf in Meffersdorf. Hier arbeitete er als Illustrator der Schriften des Grafen und versuchte seine Tragödie zu vergessen. Seine Zeit füllten zahlreiche Ausflüge durch Schlesien und Malen, vor allem von Gebirgslandschaften. Entgeltlich fertigte er auch Porträts von reichen Adeligen an. Der Ruf des oberlausitzer Künstlers kam auch auf den Berliner Hof, da 1801 die preußische Königin Luise bei Nathe 11 Ansichten vom Riesengebirge bestellte. 1803 ließ er sich in Lauban nieder. Er verstarb am 10. Dezember 1806 während des Besuches bei Bekannten in Schadewalde bei Marklissa (heute poln.: Smolnik koło Leśnej). Er wurde an der Christuskönigskirche in Marklissa beigesetzt.


Auf das Schaffen von Christoph Nathe hatten den größten Einfluss niederländische Maler aus dem 17. Jahrhundert - Rembrandt und der Autor von stimmungsvollen Landschaften Aert van der Neer. In seinen Gemälden dominiert das Thema ländliche Landschaften. Viel Platz im Schaffen von Nathe nehmen Berge an, besonders das Riesengebirge. Von manchen Kunstkritiern wird der in Nieder-Bielau geborene Maler für einen Wegbereiter für die Romantik gehalten. Bekannt sind vor allem seine Aquatinten, Zeichnungen mit Buntstiften, sowie auch Sepia und Aquarellen. Zeichnungen und Grafiken von Nathe charakterisieren sich durch den weichen Strich und das vielfältige Helldunkel. Die echte Meisterschaft erreichte Nathe in den von Gipfeln gezeichneten Gebirgsketten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
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