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Arnošt Muka


Arnošt Muka (dt. Karl Ernst Mucke) gilt als einer der hervorragendsten sorbischen Humanisten des 19. und 20. Jahrhunderts, der zur Entwicklung sorbischen Nationalbewusstseins wesentlich beigetragen hat. Der künftige Slawist wurde am 10. März 1854 in Großhänchen (sorbisch: Wulki Wusyk) bei Bautzen geboren. Sein Vater Jan Jurij Muka war Rittergutsbesitzer. In den Jahren 1866-1874 besuchte er das Bautzener Gymnasium, um später Studium an der Universität Leipzig zu beginnen. Muka studierte dort klassische Philologie, Theologie und Slawistik. Nach dem Studienabschluss 1879 arbeitete er kurz als Lehrer in Zittau.

1880 erhielt er eine Anstellung im Gymnasium in Bautzen. Sein starkes Engagement für die kulturelle und nationale sorbische Bewegung verursachte einen Konflikt des jungen Pädagogen mit der Schulleitung und der Stadtverwaltung (besonders mit dem Bautzener Bürgermeister Löhr). Muka wurde nach Chemnitz und 1887 nach Freiberg versetzt, wo er zum Konrektor des dortigen Gymnasiums ernannt wurde. Der Wegzug von der Lausitz störte ihn nicht, enge Kontakte mit den sorbischen Kreisen zu unterhalten. Muka war ein Mitglied des sorbischen Gymnasiastenvereins Societas Slavica Budissinensis und der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Maćica Serbska, darüber hinaus Redakteur von sorbischen Zeitschriften: „Łužica” (1882-1907) sowie „Časopisu Maćicy Serbskeje” (1884-1932).

In der letzteren veröffentlichte er in den Jahren 1884-86 „Statistike Serbow“ (Sorbenstatistik), die einmaligen statistischen Angaben, die die Zahl, Verteilung, soziale Struktur, Ausbildungsniveau und andere Eigenschaften der sorbischen Bevölkerung der Nieder- und Oberlausitz zeigten. Durch seine Entschlossenheit sowie organisatorische Talente gelang es ihm, 1904 Dom Serbski in Bautzen zu gründen. Er unternahm auch einen Versuch, das Sorbische Museum zu gründen. Auf Initiative der polnischen Lernakademie führte er Forschungen über die Drevanen (Polaben-Slawen) durch. Während seiner zahlreicher Reisen durch die ganze Lausitz forschte über die sorbische Sprache und ihre Dialekte, Folklore und das Kulturerbe der Sorben. Er ist Autor von vielen wissenschaftlichen Arbeiten, die einen enormen Einfluss auf die sorbische Intelligenz hatten. Er war auch Mitglied vieler Akademien und wissenschaftlichen Gesellschaften, darunter der Lernakademie in Krakau (1895), in Warschau (1925), St. Petersburg und Zagreb.

   

 

    

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
Stowarzyszenie Kuźnia Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen Die Europäische Union Operationelles Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013
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